Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt

Naturwissenschaftlich-technologisches und Musisches Gymnasium

 DHW

Unter diesem Motto lud Frau Maria Hisch, Bildungsreferentin der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) aus Würzburg, die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen des Martin-Pollich-Gymnasiums Mellrichstadt am vergangenen Freitag, 02.02.2018, ein, mit ihr zusammen einen Blick auf das Leben der Menschen und v.a. der Kinder in Äthiopien zu werfen. Mittels zahlreicher Bilder ihrer eigenen Besuche in diesem Land, aber auch vieler mitgebrachter Gegenstände, wie von afrikanischen Jungen selbstgebastelten Autos und anderer Spielzeuge, afrikanischer Tücher, Schulkleidung oder selbstgefertigte Teller, weckte sie schnell das Interesse der Kinder an der Lebenswelt ihrer Altersgenossen. In einem zweiten Teil ihres lebendigen Vortrags, in den die Sechstklässler immer wieder aktiv eingebunden wurden, erläuterte sie auf kindgerechte Art, was es mit der ältesten Krankheit der Welt, der Lepra, auf sich hat und erklärte, dass man heute diese Krankheit heilen kann. Patienten, welche ein Jahr lang täglich zwei Antibiotikum-Tabletten schlucken, werden nicht mehr, wie teilweise noch üblich, ausgeschlossen, sondern dürfen in ihrer Dorfgemeinschaft bleiben. Zum Schluss zeigte Maria Hisch einen bewegenden Film eines P-Seminars des Johann-Schöner-Gymnasiums Karlstadt. Gemeinsam mit diesem Seminar der Schule besuchte sie Afrika, wo mit Hilfe eines von den Schülerinnen und Schülern initiierten Sponsorenlaufs der Bau einer Schule finanziert werden konnte, und verdeutlichte so, was ein solidarisches Miteinander der Menschen in der „einen Welt“ bewegen kann.

 

Text: Kerstin Frimark, Katharina Patzer

Bilder: Katharina Patzer