Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt

Naturwissenschaftlich-technologisches und Musisches Gymnasium

Unser Fach am MPG

Wichtig ist uns, den Schülerinnen und Schülern ein nachhaltiges Verständnis der Vergangenheit zu vermitteln, d.h. dass sie die Möglichkeit erhalten, Entwicklungen und Probleme der Gegenwart besser zu verstehen. Auf der Basis eines soliden und urteilenden Verständnisses der Vergangenheit sollen die Kinder und Jugendlichen in die Lage versetzt werden, die Gegenwart kritisch zu beurteilen und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Dieser Aspekt gilt umso mehr im Fach Sozialkunde, das die Schülerinnen und Schüler mit darauf vorbereiten soll, als mündige Bürger in einer Demokratie zu leben.

Um dies zu ermöglichen, wollen wir auch über den „Tellerrand der Schule“ hinausblicken, etwa im Rahmen ausgewählter Studienfahrten sowie Veranstaltungen inner- und außerhalb des MPG. Außerdem bemühen wir uns um eine zielgerichtete und kompetenzorientierte Zusammenarbeit mit anderen Fachschaften.

Foto: Ausstellung zum Mauerfall

Foto: Besuch des Konzentrationslagers Buchenwald

 

Unsere Fachschaft

 

Aktivitäten/Wettbewerbe 

Geschichtsunterricht vor Ort: Besuch der Mittelalterlichen Reichsstadt Rothenburg o.d.Tauber

Wie in jedem Jahr fuhr auch im Dezember 2017 die siebte Jahrgangsstufe mit ihren Geschichtslehrern nach Rothenburg ob(erhalb) der Tauber, um das Leben in einer mittelalterlichen Stadt ein bisschen lebendiger vermittelt zu bekommen als es in einer 45-minütigen Geschichtsstunde möglich ist.

Auf dem Programm standen jeweils eine Führung durch die historische Altstadt sowie durch das Kriminalmuseum. Hier wurden uns beispielsweise die Herkunft heutiger Redensarten („steinreich sein“, auf der Toilette „eine Sitzung abhalten“), die Rothenburgische Spezialität „Schneeball“, die Legende vom Meistertrunk, aber auch mittelalterliche Foltermethoden, Schul-, Schand- und Todesstrafen sehr unterhaltsam vorgestellt.

Nach einer kurzen Pause, in der die SchülerInnen den Reiterlesmarkt und die angrenzenden Gässchen auf eigene Faust erkunden konnten, rundete der gemeinsame Gang auf der sehr gut erhaltenen Stadtmauer die Exkursion ab. Eine gelungene „Geschichtsstunde“, denn ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte.

Text und Foto: StRin Carola Stelzer